Wahlen & Abstimmungen

National- und Ständeratswahlen

Nach den Kantonratswahlen in Zürich haben wir nun auch die Chance auf nationaler Ebene die Weichen für eine umwelt- und klimafreundlichere Politik zu stellen. Am 20. Oktober 2019 finden die Wahlen zum Nationalrat und zum Ständerat statt.

Wie umweltfreundlich sind die Parteien wirklich?

Vor den Wahlen ist die Umwelt plötzlich allen Parteien wichtig. Die Umweltallianz hat deshalb den Parteien auf den Zahn gefühlt und die wichtigsten 54 Umweltabstimmungen im Nationalrat der letzten vier Jahre ausgewertet. 

Thomas Vellacott, CEO WWF Schweiz

«Wir haben es in der Hand, die Klimakrise abzuwenden und unseren Kindern eine lebenswerte Zukunft zu ermöglichen. Wählen Sie Parlamentarierinnen und Parlamentarier, die dafür die Weichen stellen.»


Detaillierte Informationen zu den Kandidierenden und ihrer Umweltfreundlichkeit finden Sie auf:

umweltrating.ch

Ständerat

Beide bisherigen Ständeräte treten wieder an.

  • Daniel Jositsch (SP) hat sich in den letzten 4 Jahren stark für die Umwelt eingesetzt und kommt auf eine Umweltfreundlichkeit von 92.5%. Ruedi Noser (FDP) hat mit 50% bei der Hälfte der relevanten Abstimmungen die Umweltanliegen unterstützt.
  • Für den Ständerat kandidieren weitere PolitikerInnen, wie Niklaus-Samuel Gugger (EVP) und Tiana Angelina Moser (GLP), die beide im Nationalrat praktisch immer für die Umwelt gestimmt haben. Roger Köppel (SVP) hingegen tritt als dezidierter Gegner von Umweltanliegen auf. Ebenfalls kandidieren die Kantonsrätin Marionna Schlatter (Grüne) und Nicole Barandun (CVP). Mehrere der Kandidierenden haben ein Wahlversprechen für die Umwelt abgegeben (siehe Grafik unten). 

Nationalrat

Es sind 35 Nationalratssitze zu besetzen, es treten 32 Bisherige wieder zur Wahl an.

Die erneut kandidierenden NationalrätInnen der Grünen (Bastien Girod, Balthasar Glättli),der SP (Jacqueline Badran, Angelo Barrile,Thomas Hardegger, Min Li Marti, Mattea Meyer, Fabian Molina, Martin Naef, Priska Seiler Graf), der EVP (Niklaus-Samuel Gugger) und der GLP (Martin Bäumle, Tiana Moser) haben in der letzten Legislatur praktisch immer für die Umwelt gestimmt. Das Engagement dieser Personen und ihrer Parteien war zentral, um in wechselnden Koalitionen umweltpolitische Kompromisse zu finden. 

 

Kandidierende, die sich in unseren Umweltorganisationen engagieren:

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