Bäume pflanzen gegen den Klimawandel

21. August 2019

Eine weltweite Aufforstung könnte sehr viel Kohlenstoffdioxid in der Atmosphäre tilgen. Bisher war umstritten, wie gross der Effekt wäre, doch eine aktuelle ETH-Studie schafft Klarheit.

Auf einer Fläche von 0,9 Milliarden Hektaren Land wäre derzeit eine Aufforstung möglich. Davon entfällt die meiste Fläche auf sechs Länder: Russland, gefolgt von den USA, Kanada, Australien, Brasilien und China. So könnten zwei Drittel des Kohlenstoffs, der seit der industriellen Revolution, durch den Menschen verursacht, in die Atmosphäre gelangt ist, wieder aufgenommen werden.

ETH-Professor Tom Crowther, Mitautor der Studie und Gründer des Crowther Lab, geht davon aus, dass Flächen zu bewalden derzeit die beste verfügbare Lösung gegen den Klimawandel ist.

Leider gibt es da immense politische und wirtschaftliche Hürden. Aufforstung kostet. Und grosse Flächen in Russland, beispielsweise, fallen aus, weil die Regierung kein Interesse daran hat, sie aufzuforsten.

Hier finden Sie ausführlichere Informationen: ETH-News - Wie Bäume das Klima retten könnten 

 

 

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