Der verlorene Kampf ums Wassergesetz

12. Februar 2018

«Das verwässerte Wassergesetz», «Renaturierungsfonds geht bachab» und «Kampf ums Zürcher Wasser», so berichten die Zürcher Zeitungen über das neue Wassergesetz.

Zwei bestehende Gesetze sollen zu einem neuen Gesetz zusammengefasst und an die neuen Bundesbestimmungen angepasst werden. In dem komplexen Werk geht es um Gewässer- und Hochwasserschutz, Trinkwasser, Wassernutzung, Gewässerräume und Renaturierungen. Die Umweltverbände haben sich für einen neuen Renaturierungsfonds und mehr Raum für die Gewässer eingesetzt - leider ohne Erfolg.

 

Während der Beratung in der Kommission für Energie, Verkehr und Umwelt und der Debatte im Kantonsrat wurde die Natur leider immer mehr vernachlässigt. Die Interessen der Hausbesitzer und Bauern rückten ins Zentrum. Ein Beispiel dafür sind die Gewässerräume: So nennt man die wenigen Meter Land um einen Fluss, Bach oder See, auf denen weder gebaut noch gedüngt werden darf. Auch hier versucht das neue kantonale Gesetz nur das Minimum umzusetzen, oder dieses sogar noch zu umgehen. Für die Tiere und Pflanzen am Wasser ist dieser Raum jedoch lebensnotwendig und auch für uns Menschen ist er wichtig, ob für sauberes Trinkwasser oder zur Erholung.

 

Beim Gewässergesetz waren unsere grossen Anstrengungen leider erfolglos. Wir setzen uns jedoch weiterhin in der Politik und Verwaltung für die Natur ein.

Erfahren Sie mehr über die politische Arbeit des WWF Zürich und wie Sie uns dabei helfen können. 

 

 

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