Lichter aus für die Umwelt – Rückblick auf die Earth Hour

02. April 2019

Grossmünster und St. Peter umhüllte für einmal Dunkelheit. Die Earth Hour lockte zahlreiche Schaulustige auf die Ratshausbrücke. Bei Kerzenschein und südamerikanischer Musik regte der WWF zum Nachdenken über Energie, Klima und Biodiversität an.

Am letzten Samstag, 30. März, zelebrierte der WWF Zürich auf der Gemüsebrücke mit Unterstützung vieler Freiwilliger die Earth Hour (www.wwf.ch/earthhour). Neben Musik des Oscar Velásquez Quartetts gab es vegetarische Häppchen zu geniessen. Untermalt von einem Kerzenkreis gab Benedikt Loderer die „Gedanken eines Dunkelmanns“ zum Besten.

Insgesamt nahmen rund 40 Städte in der Schweiz und etwa 7'000 Städte weltweit an der Earth Hour teil. Um 20:30 Uhr (jeweilige Ortszeit) löschten öffentliche Institutionen, Unternehmen und Private für eine Stunde die Lichter. Vom Empire State Building in New York bis zum Eiffelturm in Paris versanken etliche prominente Wahrzeichen in Dunkelheit.

Den ersten «Lichter aus»-Event führte der WWF Australien 2007 in Sydney durch. Mittlerweile wurde er zur grössten weltweiten Aktion im Namen des Umweltschutzes. Ursprünglich wollte der WWF auf die Energieverschwendung durch unnötige Beleuchtung aufmerksam machen. Dieses Jahr setzte die globale Earth Hour ein Zeichen für den Klimaschutz und die Erhaltung der Biodiversität.  

Der Anlass ist jedoch nur ein Tropfen auf den heissen Stein. Selbst wenn 100'000 Schweizerinnen und Schweizer mitmachen, der Unterschied in der Beleuchtung ist kaum sichtbar. Wollen Sie einen Unterschied schaffen, dann machen Sie jeden Tag zur Earth Hour (siehe: www.wwf.ch/umwelttipps)!

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