Textilfirmen unter der Lupe - WWF testet H&M, Chicorée & Co.

06. Oktober 2017

Kürzlich bewertete der WWF ein Dutzend der grossen Textilfirmen in einem Umwelt-Rating basierend auf Daten der oekom research AG. Kriterien waren beispielsweise die Art der genutzten Rohstoffe (nachhaltig oder nicht), die Menge Wasser, die sie verbrauchen, und wie sehr sie es in der gesamten Wertschöpfungskette verschmutzen. Leider schneiden viele Firmen nicht zufriedenstellend ab.


In die höchste zu erreichende Kategorie namens "Visionär" schaffte es keines der befragten Unternehmen. Die Marke H&M erreichte als bestabschneidende die Kategorie "Ambitionierte". Nike, adidas und Mammut schafften es ins "Obere Mittelfeld", VF Corporation (The North Face, Timberland, etc.), Hugo Boss, Odlo und Calida dagegen bloss ins "Untere Mittelfeld". Am Schluss finden sich Triumph, Chicorée, PKZ und Tally Weijl in der Kategorie "Nachzügler/Intransparente"; d.h. sie setzen nur sehr begrenzte Umweltmassnahmen um oder geben keine Informationen preis.


Dies zeigt uns einmal wieder, dass noch ein weiter Weg vor uns liegt. Ein umweltbewusster Umgang mit den Ressourcen unseres Planeten ist längst noch keine Selbstverständlichkeit. Wir möchten Ihnen, geschätzte(r) Leser(in), ans Herz legen, dass Sie sich Gedanken zu diesem Thema machen und sich für diejenigen Kleidermarken entscheiden, welche Sie guten Gewissens unterstützen können und wollen. Der Konsument entscheidet letztlich darüber, was von welchen Textilfirmen in welcher Art und Weise weiter produziert und angeboten wird.


Weitere Informationen finden Sie auf der Seite des WWF Schweiz: http://www.wwf.ch/de/aktuell/medien/medienmitteilungen/?2206/Vielen-Textilfirmen-ist-die-Umwelt-egal
 

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