Natur-Initiative

Natur-Initiative

Der einheimischen Natur geht es schlecht: Naturschutzziele werden nicht erreicht und trotzdem wird immer mehr gespart. Deshalb haben die Zürcher Umweltverbände die kantonale Volksinitiative «Rettet die Zürcher Natur» eingereicht. 14'000 Personen haben die Initiative mit Ihrer Unterschrift unterstützt. 

Es ist ein weit verbreiteter Irrglaube, dass es unserer Natur gut geht. Leider zeigen die Fakten ein anderes Bild: Die Zahl der Brutvögel im Kanton Zürich ist in den letzten 20 Jahren um 10 % gesunken und der Igel hat innert kurzer Zeit 40% seines Gebiets verloren. Das sind nur zwei von unzähligen Beispielen. Die 1995 gesetzten Ziele erreicht der Kanton nur zur Hälfte und trotzdem streicht der Kantonsrat immer wieder die Gelder für den Naturschutz.

Der Kantonsrat will handeln

Der WWF Zürich hat gemeinsam mit den kantonalen Partnerorganisationen BirdLife und Pro Natura eine Volksinitiative eingereicht. Ziel ist es die notwendigen finanziellen Mittel langfristig gesetzlich abzusichern; nur so können wir unsere Gewässer wieder aufwerten und die Artenvielfalt schützen. Für mehr Blumenwiesen, mehr Vogelgezwitscher und mehr Lebensqualität. Für uns, unsere Kinder und Kindeskinder. Nichts hat ein derart gutes Kosten-Nutzen-Verhältnis wie diese Investition in die Natur.

Die Kommission für Planung und Bau des Kantonsrats hat einen Gegenvorschlag zur Natur-Initiative ausgearbeitet: Damit soll zukünftig deutlich mehr Geld für die Natur zur Verfügung gestellt werden. Dieser Gegenvorschlag hat im Kantonsrat breite Zustimmung gefunden, aktuell läuft die Referendumsfrist. Sollte kein Referendum dagegen ergriffen werden, zieht das Initiativkomitee die Natur-Initiative zurück.

Als nächster Schritt sollten entsprechende Stellen geschaffen werden, damit mit den finanziellen Mitteln auch tatsächlich Naturschutzprojekte umgesetzt werden können.

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