Wildbienen leisten einen entscheidenden Beitrag zur Biodiversität: Als wichtige Bestäuber sorgen sie dafür, dass Obst- und Gemüsepflanzen Früchte tragen und Wiesen in bunter Vielfalt blühen.
Viele Menschen denken bei „Biene“ zuerst an die Honigbiene. Dabei gibt es in der Schweiz rund 600 Wildbienenarten – dazu gehören auch Hummeln. Wildbienen sind je nach Art zwischen drei und 30 Millimeter gross und nisten z. B. im Boden, in Pflanzenstängeln oder in Totholz.
Wildbienen sind oft effizienter als Honigbienen: Für die Bestäubung einer Hektare Obstplantage benötigt man etwa vier Honigbienenstaaten (ein Staat umfasst dabei mehrere tausend Honigbienen) – oder nur rund 600 Mauerbienen, eine Wildbienenart.
Die meisten Wildbienenarten leben als Einzelgänger und haben hohe Ansprüche an ihren Lebensraum. Viele sind spezialisiert und sammeln Pollen nur von bestimmten Pflanzen oder Pflanzenfamilien. Verschwinden diese Pflanzen aus der Landschaft – etwa durch intensive Landwirtschaft oder wachsende Siedlungsgebiete – fehlen Nahrung und geeignete Nistplätze und die betroffenen Arten sind bedroht. Heute steht fast jede zweite Wildbienenart in der Schweiz auf der Roten Liste der gefährdeten Tierarten.
Das tun wir
- In unseren Städten gibt es mehr Biodiversität, als man denkt – doch viele dieser Orte liegen isoliert; mit dem Projekt Trittsteingärten schaffen wir ein Netzwerk aus naturnahen Gärten und Plätzen, das Tieren freie Wege durch die Stadt ermöglicht.
- Mit dem Projekt Natur verbindet fördern wir gemeinsam mit Landwirten vielfältige Landschaftsstrukturen, die Wildbienen und anderen Tieren Nahrung und Nistmöglichkeiten bieten – etwa durch Asthaufen aus Totholz, die beispielsweise bei der Umwandlung von Buschland zu Trockenwiesen entstehen.
- Mit zahlreichen Aktivitäten versuchen wir Kinder, Jugendliche und Erwachsene für die Wichtigkeit dieser Vielfalt zu sensibilisieren. Zu den Events
Helfen Sie uns
Mit Ihrer Teilnahme an einem WWF-Lauf 2026 unterstützen Sie unsere Arbeit, mit der wir Wildbienen schützen und fördern.





